Opferschutz und Erziehungsgedanke im Jugendstrafverfahren.

The dissertation investigates in which way the juvenile penal law allows for victim rights. This ques-tion is treated dogmatically and discussed in the lights of an empirical survey made specifically for this dissertation.

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Bibliographic Details
Author / Creator:Zapf, Jana Christina.
Imprint:Göttingen Universitätsverlag Göttingen 2012.
Description:1 online resource (489 pages)
Language:German
Subject:Criminal law and procedure.
Law.
Laws of Specific jurisdictions.
Criminal law and procedure.
Juvenile criminal law.
Law.
Law / Criminal Law / Juvenile Offenders.
Electronic books.
Format: E-Resource Book
URL for this record:http://pi.lib.uchicago.edu/1001/cat/bib/12644295
Hidden Bibliographic Details
ISBN:9783863950460
3863950461
Notes:German.
Summary:The dissertation investigates in which way the juvenile penal law allows for victim rights. This ques-tion is treated dogmatically and discussed in the lights of an empirical survey made specifically for this dissertation.
Der Gesetzgeber hat die Stellung des Verletzten im Strafverfahren in den letzten Jahrzehnten erheblich verändert. Die dem Verletzten nach und nach eingeräumten Informations-, Mitwirkungs- und Schutzrechte "stören"das klassische Gegenüber von strafverfolgendem Staat und Angeklagten. In wichtigen Bereichen des Strafverfahrens muss daher eine neue Balance hergestellt werden. Das ist besonders prekär im vom Erziehungsgedanken beherrschten Jugendstrafverfahren. Die Arbeit untersucht, inwiefern die Besonderheiten des Jugendstrafverfahrens eine Berücksichtigung von Opferrechten zulassen. Im ersten Teil der Arbeit werden die dogmatischen Grundlagen einer Einbeziehung des Verletzten in das Jugendstrafverfahren dargestellt und die einzelnen Verletztenrechte ausführlich erörtert. Über die bloß theoretische Diskussion hinaus, wird im zweiten Teil der Arbeit der Konflikt zwischen den Verfahrensrechten des Verletzten und der erzieherischen Ausrichtung des Jugendstrafverfahrens empirisch beleuchtet. Zu diesem Zweck wurden Jugendrichter, Jugendstaatsanwälte und Strafverteidiger zu ihren Einstellungen, ihren Einschätzungen und ihrer praktischen Handhabung befragt.
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