Antike Mythen im schwäbischen Gewand : Gustav Schwabs Sagen des klassischen Altertums und ihre antiken Quellen /

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Bibliographic Details
Author / Creator:Gross, Jonathan (Writer on classical philology), author.
Imprint:Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht, [2020]
©2020
Description:358 pages ; 24 cm.
Language:German
Series:Rezeption der Antike ; Band 6
Rezeption der Antike ; Bd. 6.
Subject:
Format: Print Book
URL for this record:http://pi.lib.uchicago.edu/1001/cat/bib/12525482
Hidden Bibliographic Details
ISBN:9783946317432
394631743X
Notes:Originally presented as the author's thesis (doctoral)--Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, under the title: "Gustav Schwabs Sagen des klassischen Altertums und ihre antiken Quellen".
Includes bibliographical references (pages 332-343) and indexes.
Summary:"Gustav Schwabs Nacherzählung der 'schönsten Sagen des klassischen Altertums' ist seit ihrem ersten Erscheinen 1838-1840 eine vielgelesene Einstiegslektüre zur antiken Mythologie. Trotz seiner anhaltenden Popularität blieb das Werk lange unbeachtet von der Wissenschaft. Das in den 1990er Jahren erwachte Interesse vor allem von Seiten der germanistischen Kinder- und Jugendliteraturforschung ließ eine wichtige Frage größtenteils unbeantwortet: Aus welchen Quellen schöpfte Schwab den Inhalt seiner Mythenerzählungen? Die vorliegende Arbeit trägt zur Klärung dieser Frage bei, indem sie mit den Mitteln der philologischen Quellenforschung und intertextuellen Analyse Schwabs Arbeit am Mythos nachgeht. Die Ankündigung des Altsprachenlehrers und Literaten Schwab, er werde sich möglichst nach dem Wortlaut antiker literarischer (vor allem poetischer) Vorlagen richten, findet vielfasch Bestätigung. Diese Untersuchung wird den komplexen intertextuellen Beziehungen zwischen Schwab und seinen Prätexten gerecht, indem sie nicht nur mögliche Quellen seiner Nacherzählung indetifiziert, sondern auch die Arbeitsweise des Verfassers nachvollzieht und klärt, ob Schwab die Texte im griechischen und lateinischen Original oder in einer vorhandenen deutschen Übersetzung heranzog. An einigen Stellen zeigt es sich, dass Schwab teils direkt aus mythologischen Lexika zitierte. Allerdings führte sein Bestreben, 'alles Anstößige' zu entfernen, zu einer entschärften Darstellungsweise insbesondere hinsichtlich der Götterhandlung und Erotik, so dass seine Nacherzählung bei aller textuellen Nähe zur antiken Literatur doch keinen ganz authentischen Einblick in den antiken Mythos bietet, sondern eben antike Mythen im schwäbischen Gewand"--Back cover.

Regenstein, Bookstacks

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